Mitmachen beim Insektenmonitoring

Kleiner Kohlweißling
Kleiner Kohlweißling, © Markus Jais

„Citizen Science“ ist heute im Naturschutz nicht mehr Wegzudenken. Viele Forschungen werden von Menschen durchgeführt die nicht hauptberuflich als Wissenschaftler arbeiten . Einige verbringen Jahrzehnte damit sehr akribisch wissenschaftliche Forschung neben ihrem Beruf zu betreiben.

Aber soweit muss man gar nicht gehen wenn die persönliche Situation (Beruf, Familie, usw) das nicht zulässt. Oft hilft es schon sehr viel wenn man seine eigenen Beobachtungen weitergibt. Oder man macht mal für 1-2 Jahre bei einem Monitoring mit.

In der Vogelbeobachtung haben sich die Ornitho Portale durchgesetzt um Beobachtungen einzugeben (geht auch mit App). Siehe u.a. für die Schweiz (ornitho.ch), Österreich (ornitho.at) und Deutschland (ornitho.de).

Für längere und systematische Erfassungen kann man bei Monitoring des DDA mitmachen.

Aber auch bei Insekten kann man mitmachen. Wer erst mal klein anfangen möchte mit häufigen Arten der kann jetzt dem NABU helfen. Der NABU ruft zum Monitoring einiger häufiger Arten auf, wie z.B. dem  Distelfalter oder dem Siebenpunkt-Marienkäfer,

Mehr dazu hier:

Marienkäfer, Hummeln und Heupferde gesucht

Wer sich speziell mit Tagfaltern beschäftigen möchte und mehr Zeit zur Verfügung hat für ein systematisches Monitoring der kann beim Tagfalter Monitoring Deutschland mitmachen:

tagfalter-monitoring.de

Wer seine einzelnen Beobachtungen von Insekten eingeben möchte kann das bei Naturgucker tun. Das oben genannte Ornitho erlaubt (zur Zeit zumindest) in Deutschland und Österreich nur die Eingabe von Vogelarten. In der Schweiz wurde das Artenspektrum bereits erweitert und es gibt auch Aufrufe z.B. Tagfalter Sichtungen zu erfassen.

Bei Naturgucker kann man auch Insekten, Säugetiere, Pilze und Pflanzen eingeben.

www.naturgucker.de

Demnächst werde ich hier auch eine Liste von empfehlenswerten Büchern über Insekten vorstellen.