NABU Baden-Württemberg started zweijähriges Schutzprojekt für das Rebhuhn

Rebhuhn, © Markus Jais

Das Rebhuhn hat in den letzten Jahrzehnten in Deutschland dramatisch abgenommen. Laut NABU ging die Art europaweit um 94% zurück.

In einem neuen Projekt im Landkreis Tübingen will der NABU dem Rebhuhn nun helfen.

Hier wird sowohl mit den Behörden als auch mit den Bauern zusammen gearbeitet. Da die Rebhühner in der Agrarlandschaft leben ist eine Zusammenarbeit mit den Landwirten entscheidend für einen Erfolg des Projektes.

Der NABU will mit sogenannten Blühbrachen dem Rebhuhn helfen. Dabei bekommen die Bauern ein Saatgut mit Wildblumen und bewirtschaften die Flächen so dass sie dem Rebhuhn zu gute kommen. Auf den Blühbrachen sollen die Rebhühner sicher nisten können und die Jungvögel ausreichend Nahrung (Insekten) finden.

Außerdem wird ein Pflegekonzept für Hecken erarbeitet und mit der Einsaat artenreicher Gründüngung in die Stoppeläcker soll den Rebhühnern das Überwintern einfacher gemacht werden.

Nach der Projekt-Laufzeit von 2 Jahren soll auf weitere Gebiete in Baden-Würrtemberg ausgedehnt werden und auch in ein bundesweites Rebhuhn Projekt eingebettet werden.

Hoffentlich werden die Ergebnisse des Projekts auch ausführlich veröffentlicht (im Internet und als Open Access in wissenschaftlichen Journalen) damit auch andere Interessierte dem Rebhuhn helfen können.

Das Projekt wird nicht nur dem Rebhuhn helfen, auch andere Arten wie Goldammer, Stieglitz, Feldhase und viele Insekten können davon profitieren.

Schutzprojekt für Rebhuhn startet