Zunahme beim Schreiadler in Deutschland

Schreidler. Kruger NP. © Markus Jais
Schreidler. Kruger NP. © Markus Jais

Der Schreiadler ist eine der bedrohtesten Greifvogelarten in Mitteleuropa. In den letzten Jahrzehnten ist der Bestand und das Verbreitungsgebiet immer weiter geschrumpft. Wie die Süddeutsche Zeitung kürzlich meldete, hat laut der Deutschen Wildtier Stiftung der Bestand in Mecklenburg-Vorpommern seit 2016 um 15 Paare zugenommen. Für 2018 liegen logischerweise noch keine Zahlen vor. Es bleibt abzuwarten, ob es sich hier um eine Trendumkehr handelt oder nur eine temporäre Schwankung im Bestand.

Der Schreiadler benötigt störungsarme Wälder und Wiesen für die Brut und Jagd. In einer intensive genutzten Agrarlandschaft, wo nur noch Raps und Mais wachsen, kann er nicht leben.

Schreiadler sind Zugvögel und verbringen den Winter im südlichen Afrika. Der Kruger Nationalparl ist  ein sehr guter Ort um Schreiadler zu beobachten während sie dort überwintern (z.B. Dezember/Januar). Nebenbei kann man auch viele afrikanische Adlerarten beobachten wie Kampfadler, Raubadler, Afrikanischer Habichtsadler und einige mehr.

Schutzprojekte für den Schreiadler werden in Deutschland von der Deutschen Wildtier Stiftung und vom NABU durchgeführt:

Schreiadler Projet der Deutschen Wildtier Stiftung

NABU Schreiadler Projekt